• Karsten Zobel

Pflicht zur Teilnahme an elektronischen Überwachungsmaßnahmen


Die Weigerung eines Arbeitnehmers an der Teilnahme von durch Betriebsvereinbarung beschlossenen elektronischen Überwachungsmaßnahmen kann zur außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigen. Nach einem Urteil des BAG vom 17.11.2016 – 2 AZR 730/15 – muss im Rahmen der Interessenabwägung der Arbeitnehmerdatenschutz berücksichtigt werden. Im hier zu beurteilenden Fall durften die personenbezogenen Daten gemäß § 32 Abs. 1 BDSG erhoben werden.

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