• Karsten Zobel

Verdienste in Sachsen 2017 um 3,4 Prozent gestiegen


Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Freistaat Sachsen verdienten 2017 einschließlich aller Sonderzahlungen durchschnittlich 39 823 Euro brutto. Das waren 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die bezahlte Wochenarbeitszeit (39,5 Stunden) ist geringfügig gesunken (2016: 39,6 Stunden). Die Bruttomonatsverdienste – ohne Sonderzahlungen – lagen bei durchschnittlich 3 096 Euro. Das ist ein Plus von fast 3,3 Prozent (Deutschland: 3 771 Euro; +1,8 Prozent). Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienten 2017 durchschnittlich 37 842 Euro und erzielten somit 92,8 Prozent des Verdienstes der männlichen Kollegen, der bei 40 797 Euro lag.

Im Produzierenden Gewerbe erhielten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2017 durchschnittlich 39 015 Euro und damit 5,3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (37 054 Euro). Die Zahl der bezahlten Wochenstunden sank leicht auf 39,4 Stunden (Vorjahr 39,5). Der Jahresdurchschnittsverdienst im Dienstleistungsbereich stieg um 2,1 Prozent auf 40 351 Euro. Die bezahlte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten (39,6 Stunden) blieb dabei auf Vorjahresniveau.

Die niedrigsten Jahresverdienste Vollzeitbeschäftigter wurden in den Bereichen „Gastgewerbe“ (24 554 Euro) und „Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen“ (25 076 Euro) erzielt.

In den Bereichen „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (60 846 Euro) und „Energieversorgung“ (56 062 Euro) gab es die höchsten Jahresverdienste.

Auskunft erteilt: Arite Deutscher, Tel.: 03578 33-3210

Daten sind nur für das Land Sachsen erhältlich.

Weitergehende Veröffentlichungen: Statistischer Bericht: N I 6

Bitte beachten Sie die zur Medieninformation 65/2018 gehörende Grafik in der PDF-Version im Internet unter https://www.statistik.sachsen.de/index.html.

Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN

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